Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Tag 9 – Neue Wahrnehmungen

Die letzten Tage hatte ich  immer wiederkehrende Prä-Migränesymptome wie das Aurasymptom von gestern oder die geschwollenen Gefäße, die Druck auf den Kopf ausüben. Nichts von alledem hat bisher in eine richtige Migräne gemündet. Ob das jetzt schon eine wirkliche Besserung ist? Man wird sehen. Ich muss korrekterweise  sagen, dass ich natürlich schon mit der Lebensmittelumstellung begonnen habe. Aber darüber werde ich genauer berichten, wenn die Coffein und Tabletten Enzugsphase vorbei ist. Wenn es eine Besserung gibt, dann hat diese natürlich auch mit der Ernährungsumstellung zu tun. Aber ich schreibe jetzt hier nicht weiter, ich traue dem Braten nicht. Zu oft habe ich nach irgendwelchen neuen Prophylaxen gedacht, dass alles Gut wird. Bisher war alles nur ein vorübergehender Placeboeffekt.

Jedenfalls: Dadurch, dass diese beschriebenen Symptome mild bleiben und im Laufe des Tages oder sogar schon nach dem Aufstehen eher abklingen, habe ich eine andere und genauere Wahrnehmung der Dinge, die da passieren. Insbesondere  dieser Schmerz, der von den leicht entzündeten Gefäßen im Kopf herrührt, fasziniert mich. Ich kann fast punktgenau lokalisieren, wo sich diese entzündte Stelle befindet. Ich kann diesen ganzen Gefäßstrang spüren, der sich über meine linke Kopfseite zieht, ich spüre, wo der Hauptstrang ist und wo sich die Nebenbahnen verzweigen. Wow. Eine der aufschlussreichsten Erkenntnisse: Am meisten schmerzt mich der Strang, der zum linken Auge führt. Insbesondere nach einiger Zeit am Computer ist das sehr genau spürbar. Wundern tuts mich nicht. Ich habe mein Leben bisher quasi vor dem Computer verbracht. Die Wahrnehmung ist momentan so fein, dass ich genau merke, wann schluss ist, nach ein paar Stunden nämlich, nicht mehr als vier. Einige Zeit nachdem ich dem Laptopdeckel geschlossen habe, beruhigt sich alles im Kopf wieder. Ich habe allerdings das Gefühl, dass diese Wahrnehmungen nur eine Phase sind. Heute morgen ist der Kopf wieder ein Stück ruhiger und die Gefäße scheinen langsam wieder in den Normalzustand überzugehen, heisst: ich spüre nichts von den Dingen, die IN meinem Schädel vor sich gehen. Naja, ich kann drauf verzichten.

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