Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

22. Tag: Anfall

So ist das mit meiner 21 Tage Grenze. Gestern hat dann doch die innere Kopfschmerzuhr gesiegt. 22. Tag: Kopfschmerzen. Allerdings: sanfte, denn Ibuprofen einmal morgens und einmal abends haben ausgereicht und ich hatte einen ganz normalen Tag.

Ich habe nun die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie ich meine Zählung weiterführen soll und ob ich dieses Ereignis jetzt richtiggehend als Anfall bewerten soll. Denn: Das, was ich üblicherweise als meine Migräne bezeichne fängt da an, wo keine normalen Tabletten mehr helfen und ich mich entweder nur mit einem Triptan über den Tag rette oder ich sogar ins Bett muss. Das war jetzt beides nicht der Fall. Es ist ganz offensichtlich, dass das hier eine extrem sanfte Variante war.

Und genaugenommen ist es so: sollte es genau so weitergehen, dass ich alle drei Wochen einen Tag Kopfschmerzen habe, den ich mit Ibuprofen in den Griff bekomme, dann würde ich mich auf die Dauer subjektiv empfunden als geheilt betrachten. Trotzdem beschließe ich, dass ich jetzt erst einmal alles eher streng bewerte, denn ich will das Ergebnis meines Migräne Projektes möglichst klar und eindeutig darstellen. In meinen Kopfschmerzkalender trage ich eine 1 ein, für mild.

Heute, am zweiten Tag ist übrigens alles wieder weg, ich habe einen glasklaren, freien Kopf.

2 Antworten zu “22. Tag: Anfall

  1. Sal März 21, 2011 um 09:26

    Meine Abgrenzung ist diese:
    – Ibuprofen wirkt = Kopfschmerzen
    – Iboprofen wirkt nicht = Migräne

    Ich denke, du darfst diesen Tag als „Kopfschmerztag“ werten.
    Genau wie bei dir geht Migräne bei mir mit der Wirkungslosigkeit normaler Medikamente einher, gepaart mit der Unfähigkeit, noch irgendetwas zu tun (außer sich hinzulegen).

    • dasmigraeneprojekt März 21, 2011 um 10:11

      Das ist gut auf den Punkt gebracht. Und auch recht interessant, finde ich, denn es scheint so einen Punkt zu geben, wo so etwas wie ein Mechanismus in Gang gesetzt wird, der dann den Migräneanfall auslöst. Und der hat sowas wie einen Dominoeffekt: die Symptome steigern sich und schaukeln sich so weit hoch, dass kein normales Medikament mehr hilft. Diese Unfähigkeit, etwas zu tun (ausser vielleicht in Zeitlupe) ist für mich auch ein ganz klarer Indikator.

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