Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Gute Tipps aus dem Netz

Wenn man im Internet nach guten Migräneinformationen sucht, dann hat man intensive Recherchearbeit vor sich. Googelt man nach „Tipps bei Migräne“, bekommt man in unter einer Sekunde 567.000 Ergebnisse geliefert. Das Thema ist verbreitet und populär, jede Gesundheitsseite hat Migräne in regelmäßigen Abständen zum Thema, es ist in allen Foren präsent und auch die online vertretenen bunten Printmedien schreiben darüber. Alle haben sie Tipps. Ganz oben auf der Empfehlungsliste liegen meinen Beobachtungen nach Entspannung und frische Luft. Ok, denkt sich da die Migränepatientin, das kann nicht falsch sein und im Zweifel kann man damit auch eine anstehende Erkältung heilen. Dann kommen Dinge wie Stirn kühlen oder Pfefferminzöl auf die Schläfen. Mich kann man mit Gerüchen bei Migräne foltern. Natürlich fehlt auch der Hinweis auf Kaffee nicht. Ich habe sogar von Fußbädern gelesen und einer meinte in einem Forum, sein Geheimrezept wäre Hanteln drücken. Den besten Tipp aber habe ich auf einer Seite rund ums Geld gefunden. Da werden Migränikern Jobs empfohlen, die nicht so stressig sind. Endlich die Lösung, denkt man sich da. Jetzt muss man sich nur noch einen auswählen. Ich präsentiere: 1. Bibliothekar. 2. Hundeausführer. 3. Blogger. Nein, einen vierten Jobs gibts nicht mehr. Einige wollen sicher mit Hundeausführen und Bloggen Geld verdienen (wenn sie können). Alle anderen werden einfach Bibliothekar und ändern die Welt. Das Bibliothekarswesen wird einen ungeahnten Aufschwung erleben. Das Ordnen, sortieren und katalogisieren wird zu einer neuen Kunstform im 21. Jahrhundert. Es wird sich nicht auf Bücher beschränken sondern auf viele weitere Lebensbereiche ausdehnen. Eine Renaissance des Ordnens…

2 Antworten zu “Gute Tipps aus dem Netz

  1. Sal März 27, 2011 um 03:07

    Haha, oh Mann! 😉 Die Tipps sind echt klasse!
    Obwohl ich gestehe, dass ich es gestern Abend auch mit Cola und Cappucino versucht habe, meine armen Blutgefäße dazu zu bringen, mich nicht mehr zu quälen. Erfolg? Na ja, ich war wacher. 😉
    Aber im Moment geht es mir fast gut, da lauert zwar was, aber ich fühl mich recht klar.
    Ach so, frische Luft macht es bei mir manchmal schlimmer… go figure!

    LG,
    Sal

    • dasmigraeneprojekt März 27, 2011 um 13:04

      Kann ich anhand eigener Selbstversuche nur bestätigen. Mit nem dicken Kopf draussen rumzutapern bringt alles in Schwung, besonders die Migräne. Ich laufe dann schnell nur noch in Schlangenlinien und dann möchte ich mich auf eine Bahre legen und abtransportieren lassen. Ich halte es lieber mit der Stubenfliege Puck: Ich bleibe zuhause, setze mir eine große schwarze Schlafbrille auf, lege mich kerzengrade auf den Rücken und rühr mich nicht mehr 😉

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