Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Wenn Besuch da ist

Seit zwei Wochen ist meine Nichte aus Deutschland zu Besuch. Wir verbringen viel Zeit miteinander und unternehmen viel. Da schafft man es nicht immer, ganz konsequent triggerfrei zu essen. Man fährt auch mal rum, macht Ausflüge und bekommt unterwegs ordentlich Hunger. Oder der nette Besuch bietet an, sein Lieblingsessen zu kochen – Risotto mit Wein und Parmesan. Also, wieder eine Gelegenheit zu experimentieren, wenn auch nicht sehr strukturiert. Wenn ich jetzt Kopfschmerzen bekomme, dann weiß ich nicht, ob es am Wein, am Parmesan oder an den Pommes im Restaurant gelegen hat. Trotzdem ist insgesamt alles so stabil, dass ich das Risiko eingehe. Nach einem inkonsequenten Mahl esse ich dann sofort 100%ig triggerfrei weiter. Insofern verschiebt sich meine Triggergrenze sicher nach unten, aber eben nicht so sehr. Mal sehen, wie das so geht.

2 Antworten zu “Wenn Besuch da ist

  1. molli August 22, 2011 um 23:39

    Hallo,
    habe deinen Bericht vor ein paar Tagen per Zufall entdeckt, sofort alles durchgelesen und das Buch gekauft. Toll, warum habe ich das alles nicht eher gewusst? Und ich habe ein bisschen herumgegoogelt und auf deutschsprachigen Migräneseiten nirgends was über Buchholz gelesen. Vielen Dank, dass du darüber berichtet hast.

    Ich habe das Buch jetzt halb durchgelesen (ich bin leider nicht so flott im Englisch-Lesen, weil ich immer wieder Wörter im Lexikon nachschlagen muss) und will das Programm auf jeden Fall auch durchziehen. Bin leider auch ein arger Kaffee-Junkie. Deshalb meine Frage: sicherlich kann man die ersten Tage nur durchstehen, wenn man in der Zeit Urlaub nimmt?? Werden zwei Wochen Urlaub reichen, deiner Meinung nach?? Habe jetzt probehalber mal einen Tag lang den Kaffee weggelassen, und dann am nächsten Tag die Höllen-Kopfschmerzen gehabt. Das war mir ein Beweis dafür, dass die Buchholz-Theorie stimmt. Aber mit diesen Kopfschmerzen kann ich nicht arbeiten, also habe ich wieder ein Triptan (=formigran) genommen. Mir ist klar, dass ich den Entzug nur durchhalten kann, wenn ich in der Zeit nicht arbeiten muss. Ich frage mich, wie lange ich dafür einplanen muss.

    Wie hast du das arrangiert? Hattest du auch Urlaub für die erste Zeit?

    Liebe Grüße
    molli

    • dasmigraeneprojekt August 23, 2011 um 13:24

      Hallo Molli,
      klasse, dass du das Programm von Dr. Buchholz auch versuchen willst. Deine Fragen gehören auf jeden Fall ganz nach oben in die FAQ dieser Migränediät. Ich dachte mir deshalb, dass ich die Antworten in einen neuen Post fasse, dann haben alle was davon.
      Auch für weitere Fragen oder Erfahrungesberichte bin ich offen, das war schließlich das Anliegen meines Blogs, diesen in Deutschland nicht existenten Ansatz zu testen und in die Diskussion zu bringen.
      Grundsätzlich wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg. Und die beiden Dinge, die man für dieses Vorhaben braucht: Geduld und Konsequenz.
      Herzliche Grüße
      Violetta

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