Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Was gibts Neues?

Zu lange schon habe ich jetzt nichts mehr berichtet. Gibt es etwas neues? Ja und nein. Wie ich berichtet hatte, habe ich vor einer Weile wieder mit einer Prophylaxe angefangen, Betablocker. Es ist deprimierend, aber ohne Prophylaxe ist mein Kopf wie ein nervöses Pferd, ständig auf dem Sprung und am Durchgehen sobald die kleinste Irritation auftritt. Ich habe jetzt erst einmal bewusst die bekannten und ungeliebten Nebenwirkungen der Betablocker in Kauf genommen, um meinen Kopf wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu bekommen. Hat das geklappt? Ja, schon.
(P.S. Ich könnte schon wieder zehn zornige Artikel schreiben darüber, wie beschissen ich Betablocker eigentlich finde, haha, nun sitze ich wohl im Glashaus…)

Trotzdem, was bleibt ist dann doch eine permanente Auseinandersetzung mit irgendwelchen Befindlichkeiten, viele „kleine“ Migränen, die keine richtigen Anfälle werden (und die ich nicht zähle), die aber doch nervig genug sind um mir den Tag oder auch nur ein paar Stunden zu verderben. Aber – ohne Prophylaxe sind alle diese „kleinen“ Migränen, die Zwischenzustände, Anfänge, Kurzkopfschmerzen oder manchmal auch nur reine physische Schmerzen wie dieser Tage dieser Schmerz, der vom Auge aus ins Hirn vorstieß, ein lästiger, aber eigentlich nur unbedeutender rein körperlicher Schmerz, der in keinster Weise mit dem vernichtenden Krampfen im Hirn vergleibar ist. Dankbar nehme ich diese Dinge hin, wissend dass ich ohne Prophylaxe niedergeschmettert und ins Bett verbannt wäre.

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