Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Nicole: Migräne um 80% besser

Am 25. September 2013 hat Nicole in einen Kommentar von ihren Erfolgen mit der Migränediät geschrieben. Ich war natürlich neugierig und habe sie gebeten, noch ein bisschen genauer zu erzählen, wie es ihr so erging.
Folgend also der Kommentar, darunter dann weitere Informationen, die sie mir zur Veröffentlichung geschickt hat. Danke Nicole!

Hallo Violetta,

zunächst einmal möchte ich Dir von Herzen für diesen Blog danken, denn so bin ich auf eine Methode gestoßen, die wirklich hilft! Ich habe es im Mai diesen Jahre entdeckt und ich muss sagen, es geht mir um 80% besser, wenn nicht noch mehr!

Noch im März war in zur Reha wegen der Migräne, was leider gar nichts gebracht hat. Ungefähr seit Mitte Mai habe ich das Buch gelesen, ab dem nächsten Tag habe ich den Kaffee komplett weggelassen, die übrigen Lebensmittel versuche ich weitestgehend zu vermeiden, was nicht immer zu 100 gelingt, jedoch denke ich, dass es die Reduktion ausmacht.

Vor dem 1-2-3-Programm benötigte ich ungefähr 10-12 Triptane (Naramig) im Monat, jetzt sind es nicht einmal mehr 2. Und die Intensität der Anfälle ist weitaus geringer. Heute z.B. hatte ich nach der Arbeit einen leichten Anflug, habe es jedoch mit einer 400er Ibu eingedämmt, das wäre noch vor 3 -4 Monaten undenkbar gewesen! Zusätzlich nehme ich noch eine geringe Dosis an Betablockern und siehe da – ich bin ein neuer Mensch!

Ich mag es selbst manchmal gar nicht glauben – aber ich fühle mich sehr sehr viel besser.Auch kann ich wieder besser Sport treiben, noch vor ein paar Wochen hätte jeder Pulsschlag zuviel zu einer Attacke geführt. Die Lebensqualität kehrt langsam zurück, nach dem Misserfolg der Reha im Frühjahr habe ich nicht mehr an Besserung gelaubt… Ich möchte allen Mut machen, das Programm durchzuziehen, ob 100 % konsequent oder auch ein bisschen weniger, das geht schon. Auch das Buch ist trotz der englischen Sprache recht gut zu lesen, ES LOHNT SICH!

Liebe Grüße Nicole

Und hier aus der email:

Ich leide schon seit der Grundschule an Migräne, werde jetzt demnächst 40 und habe schon bessere und schlechtere Zeiten mitgemacht. Als grundsätzliches Fazit kann ich sagen, dass Ernährung und Ausdauersport m.E. die effektivsten Methoden sind, um die Migräne in Schach zu halten. Triptane helfen zwar kurzfristig, sind aber auf Dauer die schlechteste Variante.

Vor 6 Jahren habe ich auf einen Marathon trainiert und diesen auch geschafft, damals war die Migräne so gut wie gar nicht mehr da.
Wie es manchmal so ist im Leben kommt es anders, ich habe meine Tochter bekommen, sie ist jetzt 5. Die Doppelbelastung Beruf und Familie und das immerwährende schlechte Gewissen machen die Geschichte nicht leichter. Ich Arbeite fast voll und zudem habe ich noch enorme Probleme  mit einer Kollegin, das heißt meist schleppe ich mich auch noch zur Arbeit, wenn es mir total schlecht geht, aber da bin ich ja selbst schuld dran. Kurzum: Zeit fürs Laufen bleibt kaum.

Da es mir so sei ca. 2 Jahren wieder sehr schlecht (ca. 2-3 Attacken die Woche) ging, habe ich eine Reha beantragt, die auch gleich bewilligt wurde. Ich habe zwar dazu geschrieben, dass ich in eine spezielle Migräne-Klinik möchte, das hat leider nicht geklappt. Gelandet bin ich in Bad Wildungen, es waren alle möglichen Krankheiten vertreten, Bandscheiben, Hirntumore, psychosomatisches USW. Die Anwendungen waren Sport, Entspannung, Psychologe. Ernährung wär kein Bestandteil, lediglich die Schokolade wurde mir verboten…

Vorwiegend Entspannungsmethoden wurden uns ans Herz gelegt, morgens mittags abends und noch zwischendurch…alles recht und gut, das tut zwar gut, bringt aber für die Migräne nicht viel…
Es ging mir zwar schon etwas besser, aber die Migräne war immer noch da. Man ist da ja auch in einer Blase, und wenn man dann wieder zu Hause ist, hat einen der
Alltag sofort wieder am Wickel, so schnell kann man gar nicht kucken!

Nach der Reha Ende April war ich sehr enttäuscht und auch frustriert, denn ich bin schon der Meinung, dass ich nicht untätig bin und schon alles Mögliche (Akupunktur, Heilpraktiker, Osteopat, Massagen, Leberreinigung, PMR) ohne Erfolg versucht habe.

Und dann habe ich 1-2-3 durch Zufall entdeckt und ich hatte ja nichts zu verlieren! Und ich muss sagen, es hört sich schlimmer an, als es ist. Ich hatte echt auch Bedenken, den Kaffee wegzulassen, da es ja heißt, auch Entzug macht Kopfschmerzen. Aber in dem Moment war es mir egal, der Leidensdruck war wohl bei mir schon ziemlich groß. Die erste Woche war ich auch etwas „benebelt“ würde ich sage, immer so einen Druck im Kopf, etwas neben der Spur. Es war aber gut auszuhalten und ich auf wirklich alle Tabletten verzichtet, auch auf Ibu.
Ich habe ziemlich viel geschlafen und ab der 2. Woche wurde es dann besser.

Bei den übrigen Lebensmitteln bin ich nicht so streng mit mir, außer bei Schokolade oder Bananen. Ich lasse es im Alltag weg, wenn wir mal Essen gehen oder eingeladen sind, mache
Ich kein Act draus, wenn es nur ein Mal ist, macht es bei mir nichts aus. Am schwierigsten ist es für mich, den Trigger Glutamat auszuschalten, zu Hause kein Problem, sobald man halt unterwegs ist, wird es kompliziert. Am besten, man hat immer einen Apfel in der Tasche.

Recht streng bin ich beim Schlaf-Wachrhythmus, diesen versuche ich schon regelmäßig zu halten (auch am Wochenende) und ich esse auch sehr regelmäßig.

Auf jeden Fall kann ich jetzt stolz und fest sagen, dass ich im September kein einziges Triptan eingenommen habe und auch keine Migräne hatte, wenn dass keine Motivation ist!

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