Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Mina erzählt von ihrer Migräne

Das hier ist der siebente Artikel der Serie: Erzähl deine Geschichte.
Mit dieser Serie lade ich andere Migräniker ein, von sich zu erzählen.
Vielen Dank an Mina, die in diesem Blogpost von ihrer Migräne berichtet.

1. Wie nennst du deine Migräne, welche Worte hast du dafür?

Scheiß Kopfschmerzen oder Bass im Kopf.

2. Seit wann hast du Migräne und wie hat sie sich über die Jahre verändert?

Solange ich mich erinnern kann, schon in der Grundschule musste ich oft wegen dröhnender Kopfschmerzen nach Hause gebracht werden. Nach dem Schulwechsel zum Gymnasium wurde es schlimmer. Ab etwa der 8. Klasse sehr schlimm, mit 1 Attacke pro Woche. Im Moment ( 12. Klasse ) abwechselnd sehr schlimm 3-4 Attacken die Woche und angenehme 1x den Monat. Habe das Problem, dass Spannungskopfschmerzen dazu kommen, wenn ich die Migräne nicht ausreichend behandele. Im letzten Jahr kamen die ersten Aura Attacken.

3. Würdest du sagen, deine Migräne ist eine Krankheit?

Ja. Wer es einmal wirklich erlebt hat, wird es verstehen.

4. Wie bewältigst du Migräne-Attacken am Arbeitsplatz?

Tabletten, Nacken entspannen, viel Wasser trinken und versuchen durchzuhalten.

5. Was und/oder wer hat dir am meisten geholfen, mit der Migräne umzugehen?

Verständnis von Freunden und Familie, wenn ich mich zurück ziehe, weil es nicht anders geht. Regelmäßiges Kampfsport Training, viel trinken, genügend Schlaf. In Zukunft werde ich wohl eine Psychotherapie beginnen um Stress besser zu bewältigen, wie mir meine Neurologin empfahl, mal sehen ob es helfen wird..

6. Was hat dir am wenigsten geholfen, mit der Migräne umzugehen? Was war der nutzloseste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Sport an der frischen Luft während der Kopfschmerzen (von Papa, den ich sehr darum beneide, dass er nicht versteht, was es heißt, wenn im Kopf ein Presslufthammer zu arbeiten beginnt.)

7. Was ist die absurdeste/lustigste/schrecklichste/denkwürdigste Situation, in die die Migräne dich gebracht hat?

Während eines Gespräches einfach so in Tränen auszubrechen, weil die Schmerzen im Kopf nicht mehr zu ignorieren sind, obwohl man vorher alles versucht hat um sie zu verdrängen.

8. Was würdest du anderen Menschen mit Migräne empfehlen?

Wenn andere Menschen ob Fremde oder Freunde kein Verständnis zeigen, und auf Migräne mit Kopfschütteln und Augenrollen reagieren, dann stark sein und ihnen heimlich einmal im Leben auch diesen Schmerz wünschen damit sie verstehen (auch wenn es gemein klingt).

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