Monatsarchive: März 2015

Paula Kamen: All In My Head. Eine Buchbesprechung.

Paul Kamen: All in my headIch habe noch nie wirklich über chronische Migräne geschrieben. Der Grund ist naheliegend: Ausser einer kurzen Episode von ein paar Wochen (Anfang letzten Jahres), als ich jeden Tag Migräne hatte, habe ich episodische Migräne. Meine Erfahrung ist also begrenzt. Trotzdem. Der Eindruck, den die paar Wochen durchgängige Migräne bei mir hinterlassen hat, war tief. Und lehrreich. Aber was tut man, wenn man in so einer Situation ist? Genau das ist es, was Paula Kamen in ihrem Buch „All In My Head“ beschreibt. Aber nicht nur das, sie ist Journalistin und hat sich extrem gut mit dem Themenbereich chronischer Schmerzen und Migräne auseinandergesetzt. Sie beschreibt nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern betrachtet intensiv historische und aktuelle, gesellschaftliche Bewertungen der Krankheit, und wie sich das auf Behandlungen und Heilungsprozesse auswirkt. Mehr von diesem Beitrag lesen

Mit Migräne in die Notaufnahme

NotaufnahmeEs gibt viele Gründe, eine ambulante Behandlung bei Kopfschmerzen aufzusuchen. Vorstellig werden können Migräniker, die am Anfang ihrer Karriere stehen und noch keine Diagnose haben genauso wie altgediente Migräniker, die Schmerzen haben, die nicht in den Griff zu bekommen sind, weil sie z.B. zu stark sind oder zu lange dauern. Wenn man mit Migräne ins Krankenhaus geht, dann stellt man sich natürlich die Frage, wie man dort eigentlich behandelt wird und was der Unterschied ist zu den Mitteln, die man zuhause zur Verfügung hat. Um es vorweg zu sagen: In einem ambulanten Setting gibts einige Möglichkeiten. Je stärker ein Migräneanfall zum Beispiel ist, desto schlechter werden Medikemente über den Magen aufgenommen. Allein die Option der intravenösen Medikamentierung bietet einen gewaltigen Vorteil. Mehr von diesem Beitrag lesen