Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Der seltsame Impuls gegen medikamentöse Prophylaxen

AbscheuIch habe einen Antrieb in mir der sagt: nicht aufgeben, unter gar keinen Umständen. Ich bin permanent auf der Suche nach Informationen und besseren Behandlungsmethoden. Ich lese so viele Studien und Bücher über Migräne wie ich kann. Ich muss und ich werde etwas finden, womit ich meine außer Kontrolle geratene Migräne in den Griff bekomme. Irgendwann. Da scheint es vielleicht widersprüchlich, dass ich momentan nicht mehr bereit bin, weitere schulmedizinische Prophylaxen auszuprobieren. Warum eigentlich? Ich kann auf mehrere Jahre Prophylaxe mit Betablockern zurückblicken, daneben viele alternative Versuche mit Vitaminen, Akupunktur und so weiter. Es gibt noch eine Menge mehr medikamentöse Prophylaxen. Nur: Ich möchte sie nicht nehmen.

Natürlich gibt es da eine rationale Ebene. Ich kann Statistiken zitieren, die zeigen, dass alle momentan erhältlichen medikamentösen Prophylaxen höchstens um die 50% erleichtern, aber leider nur bei einem geringen Prozentsatz der Migräniker. Das könnte ja schon Grund genug sein, sich auf diese Medikamente nicht einzulassen, denn die Wahrscheinlichkeiten, dass eines der Medikamente bei mir wirklich die Wende bringt ist, rein mathematisch, nicht sehr gut. Und ich war noch nie eine Spielernatur.

Aber es gibt sehr viele Medikamente, mehr als die vier, die mir mein Hausarzt mal auf den Tisch geknallt hat mit dem Kommentar: suchen sie sich eins aus. Selbst einen Royal Flush gibt es beim Pokern alle dreißigtausend Spiele einmal, also könnte ich ja weiterprobieren. Vielleicht schlägt irgendeine Medikamentenkombination ja besser an, als die letzte. Aber ich will nicht. Leide ich lieber? Ganz bestimmt nicht.

Meine Gründe, keine schulmedizinischen Prophylaxen mehr zu akzeptieren sind mehr ein Impuls, ein aus den Tiefen meines Selbst kommender seltsamer Reflex, der mir sagt: Ich probier das nicht weiter, das schadet mir und macht mich krank. Das ist emotional, aber auch unter dem Strich, ganz nüchtern betrachtet, war das so. Der Gewinn meiner Prophylaxe war ein paar reduzierte Schmerztage. Der Verlust waren starke Nebenwirkungen, die sich subtil eingeschlichen haben. Ich habe Monate gebraucht, um zu merken, was mir an der Prophylaxe nicht gut getan hat. Manche Effekte, die das Medikament hatte, wie z.B. Angstzustände, habe ich erst wahrgenommen, nachdem ich es abgesetzt hatte. Danach hatte ich ewig zu tun, bis ich den Ärger wieder losgeworden bin. Und dann gibt es noch die Kurve meines allgemeinen Gesundheitszustandes, die über die Jahre sehr langsam aber sicher nach unten gegangen ist.

Die klassischen Prophylaxen, die unsere Schulmedizin anbietet, sind ohne Ausnahme starke Mittel, die für andere, schwere Krankheiten konzipert wurden. Alle haben dramtische Nebenwirkungen. Auch wenn erst mal alles okay ist, unsere Körper sind ja stark und findig, so spielen sich, unsichtbar zunächst und nicht wahrnehmbar, dramatische Prozesse im Körper ab. Unsere Leber wird extrem belastet und wichtige Enzyme, die wir zum Leben brauchen, werden langsam, aber sicher aufgebraucht. Ganze Regelprozesse im Körper werden belastet, verlangsamt, beschädigt. Da tragen natürlich auch die ständigen Schmerzmittel ihren Teil bei. Und wir wundern uns, warum es uns nach zehn oder zwanzig Jahren Migräne „irgendwie“ gesamtgesundheitlich immer schlechter geht, inklusive Migräne.

Unter dem Strich kommt für mich bei all diesen Betrachtungen ein Minus heraus.

Und jetzt kommt ein Geständnis: Diesen Blogpost habe ich schon vor längerer Zeit geschrieben. Ich habe ihn über viele Monate nicht veröffentlicht, weil ich immer wieder prüfend in mich hineingeschaut habe und mich gefragt habe, ob ich hier eine neurotische Reaktion an den Tag lege. Ob ich trotzig bin. Es gibt ja diese Leute, die über ihr Leiden klagen, aber nicht bereit sind, wirklich etwas dafür zu tun. Die nicht wirklich etwas verändern wollen.
Aber: Im letzten Jahr  habe ich zwei neue Versuche gestartet, die diesen seltsamen Impuls von mir in ein anderes Licht gerückt haben. Das waren experimentelle Versuche. Versuche, die bestätigen, dass es andere Wege gibt. Man muss halt selbst drauf kommen.

Der erste Anlauf mit Würmern und Blutegeln hat nicht geklappt. Seit ein paar Monaten aber bin ich jedoch an einer anderen Sache dran, die sich als der vielversprechendste Behandlungsversuch darstellt, den ich jemals versucht habe. Komischerweise, jetzt wo ich mich wieder besser fühle –  und mit Abstand zum Geschehen – merke ich, dass ich diesen Blogpost dann doch veröffentlichen möchte. Weil es einfach stimmt. Und weil ich mich in der Vergangenheit nur aus reiner Verzweiflung und aus Mangel an Alternativen auf diese schrecklichen Behandlungen eingelassen habe.

Vielleicht ist ja dieser seltsame Impuls gar nicht so seltsam.

14 Antworten zu “Der seltsame Impuls gegen medikamentöse Prophylaxen

  1. Pia Januar 22, 2016 um 14:03

    Liebe Violetta,
    danke für diesen tollen Artikel!
    Ich kann alles, was Du schreibst, sehr gut nachvollziehen! Viele, viele Versuche mit schrecklichen Nebenwirkungen, die noch Monate nach dem Absetzen anhielten, liegen hinter mir. Leider bin ich nun seit Jahren doch an eine Prophylaxe gebunden, denn die Schmerzen waren ohne keine Sekunde mehr auszuhalten. Ich hoffe aber immernoch, genauso wie Du, irgendwann eine Alternative dazu zu finden! Im Innersten lehne ich dieses heftige Medikament aus tiefstem Herzen ab.
    Viele Glück Dir für Deine neue Methode! Halt uns mal auf dem Laufenden, was es genau ist, das Dir so gut hilft!
    Liebe Grüße von
    Pia

    • Violetta Januar 22, 2016 um 15:48

      Danke Pia! Das ist das Schlimme, dass so viele mit dem Rücken an der Wand stehen und keine Wahl haben. Aber, genau, irgendwann gibts ne Alternative.
      Klar werde ich über meine neuesten Projekte schreiben. Liebe Grüße.

  2. Josephine Januar 23, 2016 um 00:44

    Liebe Violetta,

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich finde es umheimlich, jahrelang Medikamente zu nehmen die einen unsicheren positiven Effekt haben, aber mit Sicherheit negative Wirkungen spürbar machen.
    Ich habe auch alles mögliche probiert – die Pille, Antiepileptikum, Antidepressivum, Betablocker, Schmerzmittel vorbeugend, … und hab mich letztendlich immer dazu entschlossen es wieder abzubrechen da ich nur müde, depressiv oder dick wurde – aber keine signifikante Auswirkung auf meine Kopfschmerzen und Migräne spürte.

    Für mich hilft momentan nur Disziplin – d.h. viel bewegen, regelmäßig schlafen, bestimmte Lebensmittel meiden, Medikamente nur wenn absolut nötig. Ich schwöre übrigens auf die ABC-Wärmepflaster – die haben mir schon so manche Phase erträglicher gemacht und zur muskulären Entspannung beigetragen.

    Herzliche Grüße, und an dieser Stelle vielen Dank für den tollen, anspruchsvoll geschriebenen, systematisch vorgehenden Blog!

    Josephine

    • Violetta Januar 23, 2016 um 10:21

      Das ist ja eine interessante Empfehlung mit den Wärmepflastern. Klebst du die auf den Nacken?

      • Josephine Januar 24, 2016 um 01:07

        Ja, genau, auf den Nacken oder zwischen die Schulterblätter, je nach dem wo die Muskeln am meisten verhärtet sind. Es fühlt sich einfach angenehm an und hilft beim Entspannen. Es gibt sehr viele verschiedene Varianten (in verschiedenen Preiskategorien) mit verschiedenen Wirkstoffen, welche die Durchblutung der Haut an der Stelle anregen sollen. Die dünnen, Heftpflaster-artigen finde ich am besten.

      • Violetta Januar 24, 2016 um 11:02

        Schöne Idee, danke.

  3. Fran Januar 26, 2016 um 03:17

    Ich fühle mich oft total schizophren, was die klassischen Prophylaxen angeht. Einerseits halte ich es für sinnvoll erst mal Dinge auszuprobieren, für die es wenigstens gesicherte Hinweise gibt, dass sie helfen können. Also per Studien abgesichert. Denn die Masse an alternativen Optionen ist einfach zu groß, wo soll man da denn anfangen? Atlas, Triggerpunkte, Injektionen, Augen, Darm, Nasennebenhöhlen, Ernährung, … seit ich meinen Blog habe bekomme ich viele Emails mit alternativen Vorschlägen. Manchmal ist es schwer zu unterscheiden, ob da jemand wirklich von sich selber berichtet, oder ob es sich um versteckte Werbung handelt.
    Bisher erschien mir die Wahrscheinlichkeit, dass per Studien getestete Optionen helfen könnten, einfach höher zu sein, als im riesigen Heuhaufen der „anderen“ Optionen zu stochern.
    Andererseits erscheinen mir die Risiken der Nebenwirkungen der klassischen Prophylaxen auch oft zu groß zu sein. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Studien zu alternativen Methoden gibt, leider muss die ja aber irgendjemand bezahlen…
    Für mich gehen die Überlegungen im Moment auch in die Richtung: muss ich funktionieren? Dann muss ich wahrscheinlich mehr Medikamente nehmen und mehr Nebenwirkungen riskieren. Oder habe ich die Freiheit für mein Leben zu entscheiden, dass ich nicht unbedingt funktionieren muss und nicht mehr so viele Tabletten nehmen möchte. Und was heißt das dann für meine (berufliche) Zukunft?

    • Violetta Januar 26, 2016 um 11:20

      Manchmal denke ich, dass wir Migräniker (oh, ich ganz besonders) aus irgendeinem Grund immer denken, dass wir bedingungslos funktionieren müssen. Das ist zum großen Teil, denke ich, das Problem mit dem Migränestigma. Migräne ist einfach per definitionem in unserer Welt kein Grund um arbeitsunfähig zu sein. Mit anderen Krankheiten hat man da einen anderen Zugang und ein anderes Selbstverständnis. Umsomehr müssen wir Angst um unsere Zukunft haben. Das schlimmste aber ist, dass viele von uns sich das einfach nicht gestatten und sich schlecht fühlen und Schuldgefühle haben, wenn sie sich entscheiden, dass das Funktionieren ein Ende hat. Sollte viel mehr diskutiert werden, das Thema.

  4. majorneryz Januar 31, 2016 um 11:37

    Das mit dem Funktionieren ist so eine Sache … ich „funktioniere“ irgendwie ganz gern. Ich mag z.B. meine Arbeit sehr – und ich bin einfach nicht bereit, wegen meiner Migräne darauf zu verzichten. Die Migräne kommt auch nicht von der Arbeits“belastung“ (es ist für mich keine Belastung, ich tue das gern).
    Ich habe die Migräne nun schon so lang, dass ich das sagen kann: mit oder ohne Arbeit, mit oder ohne „Stress“ – ist alles ein und das Selbe: die Migräne ist immer dabei.
    Allerdings bin ich sehr radikal darin, mich unliebsamen und belastenden Situationen zu entziehen bzw. dazu einfach „Nein“ zu sagen. Wenn mir was nicht passt, mach ich es nicht. Und lass mir deshalb auch kein schlechtes Gewissen einreden. So schaffe ich es wirklich ganz gut, mich vor dem zu schützen, was mir nicht gut tut, zB Treffen mit Leuten, mit denen es nur Ärger gibt oder die einen ausnutzen. Aber auch viele andere Dinge, die mich in meinem Leben nerven und die mich runterziehen, habe ich „abgeschafft“ (soweit das geht) – und die Leute, die immer wieder damit ankamen, aus meinem Leben verbannt. Wie gesagt: da bin ich ziemlich radikal.
    Migräne hab ich aber trotzdem. Insofern ist das ganze „mach kaputt was Dich kaputt macht“ zwar eine wirklich gute Devise, aber bei der Migräne hilft sie (mir zumindest) gar nicht.
    😦

    • Violetta Februar 2, 2016 um 15:53

      Das war auch meine Erfahrung für viele Jahre. Der Migräne war es egal, ob Stress da war oder nicht. Allerdings war das ab einem bestimmten Alter bei mir nicht mehr so und alles ging bergab.

  5. Engelchen Februar 6, 2016 um 08:35

    Liebe Violetta, dein Artikel hat mich sehr angesprochen. Ich hab seit ich 13Jahre bin Migräne. Heute bin ich 26 Jahre. Meine schlimmsten Monate hatte ich mit 7Anfällen im Monat… Darauf hin bekam ich ein Atest für die Nachtarbeit( ich arbeite im 3-Schicht-System) worauf die Migräneanfall weniger wurden. Im Sommer leide ich viel häufiger an Migräne als im Winter. Bei hohen Temperaturen getraue ich mir nicht aus dem Haus zu gehen. All meine Hoffnung setzte ich auf eine Schwangerschaft und war mit der Bekämpfung der Migräne sehr lasch… Ich nahm eben Triptane die mir meine Neurologin verschrieb. Wegen meiner Ibu-Einnahmen hatte ich schon im Kopf die Brücke gebaut bei Schmerzen Brechen zu müssen. Dieses Kreislauf konnte ich nicht mehr durchbrechen und so hatte ich bei jedem Migräneanfall die Symptome eines Magen-Darm-Infektes…. Brechen aller 15min…. Nun wurde ich Schwanger und die Migräne blieb …. Ich konnte aber keine Tabletten mehr nehmen… Es war so schlimm das ich nach 24h Dauerübergeben ins Krankenhaus eingewiesen wurde. Und dann hat es bei mir Klick gemacht… Ich ging zur Akkupunktur und die Migräneanfall wurden weniger stark und das Erbrechen verschwand. Leider hielt der Effekt nur für 3Monate an. Nach der Geburt bekam ich wegen Komplikationen erneut Akkupunktur… Und wieder hat die Wirkung nur kurz angehalten…. Und jetzt ist es die Hölle… Habe ein Neugeborenes zu Hause und dann immer diese starken Migräneanfall…mein Mann muss jetzt regelmäßig zu Hause bleiben und ich kämpfe jeden Tag das ich es noch durchhalte zu stillen und nicht den einfacheren Weg gehe. Bin jetzt auch bei einer Osteopathin in Behandlung die auch Heilpraktikerin ist. Dort liegt aktuell meine Hoffnung. Wir wollen jetzt mal die Blutegel ausprobieren. Das hat sie bei ihrer Schwester gemacht und die hatte dann 2Jahre keine Migräne und auch jetzt ist ihre Migräne noch nicht wieder so schlimm wie davor.Habe auch überlegt wegen einer Ernährungsumstellung… Habe da aber Angst weil ich noch stille … Warscheinlich hat mein Sohn mir das Leben gerettet … Endlich hab ich den Tritt bekommen den ich brauchte

    • Violetta Februar 6, 2016 um 12:08

      Danke für deinen Kommentar! Bleib dran. Vielleicht kannst du ein bisschen was aus den Geschichten für dich rausholen, die ich gerade zur Methylierung ausfindig mache. Weiteres im nächsten Post.

  6. Musikerin Februar 11, 2016 um 11:15

    Ich habe seit 35 Jahren Migräne und ich habe alles erlebt und durchlebt mit der Krankheit Migräne was man sich nur vorstellen kann. Begonnen hat sie mit meiner 1. Mensruation, da gab es noch keine Triptane. Das Schmerzmittel für Migräne war zu dieser Zeit Ergotamin als Tabletten als Zäpfchen. Gut wirksam aber extrem gefährlich in der Daueranwendung. Meine Mutter hat ihre Gefäßschädigungen auch durch den übermäßigen Gebrauch an Ergotamin Medikamenten verursacht. Meine 1. Schwangerschaft war das Paradies, da ich so gut wie keine Migräne hatte. Die 2. Schwangerschaft war dagegen die Hölle, Migräne und kein wirksames Medikament. Auch danach wurde es immer schlimmer. Ich hatte einige notfallmäßige Krankenhausaufenthalte wegen einer unerträglichen Dauermigräne. Mitte der 90iger Jahre hatte ich einen Medikamentenetzug in einer Kopfschmerzklinik. Dort habe ich auch die Triptane kennengelernt. Ich kann sagen, dass mir die Triptane das Leben gerettet haben. Ich hatte zum 1. Mal das Gefühl der Migräne nicht komplett ausgeliefert zu sein. Leider haben diese Medikamente den Nachteil, dass sie bei übermäßiger Einnahmen sehr schnell zu einem Medikamenteninduzierten Kopfschmerz führen. Zeitweise habe ich jeden Tag ein Triptane gebraucht. Ich habe mich dabei elend und krank gefühlt. Sämtliche Prophylaxe – Versuche mit Beta- Blocker und und und haben nicht geholfen. Ich habe in dieser Zeit auch eine Hormonspirale getragen, mein Frauenarzt hat mir immer wieder versichert, dass dies die optimale Verhütung für Migräniker sei. Ein absoluter Trugschluss. Ich kann nur allen Migränikerinnen raten keinerlei Hormone einzunehmen. Sie wirken sich immer negativ auf diese Krankheit aus.
    Nach vielen „Alternativversuchen“ wie Heilpraktiker, Chiropraxis, Zahnsanierung usw., die ich immer mit großer Disziplin durchgeführt habe, bin ich seit 4 Jahren bei einem guten Neurologen gelandet. Er hat mit mir eine Prophylaxe mit Amitritylin begonnen. Aber viel wichtiger ist, dass ich mein “ Schicksal “ in die eigene. Hand genommen habe. Ich weiß nun was ich essen kann, was nicht, wie ich meinen Tagesrhythmus gestalten muss. Vor einigen Monaten bin ich leider wieder in eine MIK gerutscht. Ich habe in den Ferien alleine zu Hause entzogen.ich habe 8 Tage keinerlei Schmerzmittel eingenommen. Zuvor hatte ich mich mit meinem Neurologen abgestimmt. Ich habe diese sehr schmerzintensive Zeit überstanden und danach hat sich meine Migräne wieder auf ein erträgliches Maß eingespielt. Ich kann also für mich sagen, dass diese medikamentöse Prophylaxe mit Amitritylin und meine Lebensführungen mir sehr gut geholfen haben. Ich habe nun keine Angst mehr vor dem nächsten Anfall und was noch wichtiger ist, ich habe mein Leben selbst in der Hand

    • Violetta Februar 11, 2016 um 16:26

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Man bekommt bei deiner Beschreibung ein gutes Gefühl, was das für ein anstregender Kampf sein kann, mit der Migräne zu leben. Das mit dem eigene Initiative übernehmen predige ich ja auch immer. Das ist, denke ich, das A und O.

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