Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

Wie alles anfing

Das Migräne Projekt
Migräne besiegen in einem Jahr

Dieser Blog beginnt Anfang 2011, mit einem Experiment.
Inmitten einer unterhaltsamen aber erfolglosen Migränebehandlung (die vierhunderfünfundachzigste, schätze ich) beschließe ich, die Sache in die eigene Hand zu nehmen. Ich nehme mir vor, selbst aktiver zu werden und nach neuen Lösungen zu suchen.

Ich weiss zunächst nicht wie, weil ich denke, dass ich schon fast alles ausprobiert habe – bis hin zu Behandlungsmethoden, die ich eigentlich nie ausprobieren wollte. Vor fünfzehn Jahren gings ungefähr los mit meiner Migräne. Es fing an mit ab und zu Kopfschmerzen und steigerte sich dann schnell auf ca. 6-10 Tage vernichtende Anfälle pro Monat. An diesen Tagen war meist Bettruhe angesagt, oft aber habe ich mich wie ein Zombie durch dem Arbeitstag gequält. Vor zehn Jahren habe ich in Berlin mit den Behandlungen angefangen, darunter auch dezidierte Schmerzspezialisten aufgesucht (damals hatte ich noch diese wunderbare deutsche Krankenversicherung). Jetzt plage ich mich mit meiner amerikanischen Basisversicherung herum, aber die Behandlung ist auch nur genauso erfolglos wie die in Berlin es war.

Ich schaue mich ein bisschen bei den amerikanischen Migräneblogs um, will sehen was die so schreiben. Da wird interessanterweise immer wieder auf ein spezielles Buch referenziert. Es heißt:

David Buchholz M.D.: Heal Your Headache: The 1-2-3 Program for Taking Charge of Your Pain

Die in diesem Buch beschriebene Methode ist der Ausgangspunkt meines Blogs. Sie hat mich vor allem deshalb neugierig gemacht, weil sie nicht auf einfache Lösungen setzt. Ich habe sehr, sehr  viele Medikamente in den letzten 15 Jahren geschluckt und glaube persönlich nicht an die Lösung in Pillenform. Ich habe nicht vor, diesen Therapieansatz wissenschaftlich korrekt darzustellen oder zu interpretieren. Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass es gut möglich ist, dass mir bei der Interpretation der Methode von Dr. Buchholz grobe Fehler unterlaufen. Was ich aber uneingeschränkt auf diesem Blog anbiete, ist ein sehr subjektiver Erfahrungsbericht darüber, wie sich so ein Prozess gestaltet – ob dieser schließlich ein Erfolg oder ein Scheitern wird, ist natürlich offen.

Wer eine Zusammenfassung dieses Ansatzes lesen möchte, kann dies z.B. hier tun:
http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=5364970

Viele Grüße an alle Migränegeplagten

Violetta

 

Nachtrag, drei Jahre später:
Der Entschluss, mich nicht mehr allein auf Ärzte zu verlassen, sondern mich aktiv um meine Migräne zu kümmern, hat zu einer interessanten Reise geführt. Der von Dr. Buchholz beschriebene Ansatz, Lebensmitteltrigger zu vermeiden, ist zu einem normalen Bestandteil meines Lebens geworden. So, wie bei unzähligen anderen Migränikern, auf die ich unterdessen hier in Amerika gestoßen bin.
Ist meine Migräne also jetzt weg? Nein.
Ich hatte eine lange Phase Ruhe und insgesamt ist die Intensität meiner Migräne dramatisch zurückgegangen. Trotzdem: Im Laufe der Jahre sind meine monatlichen Migränetage immer mehr geworden; sie hat einen typischen, progressiven Verlauf. Mein Kampf gegen die Migräne ist ein Kampf, sie in Schach zu halten, so dass sie mein Leben nicht vollständig übernimmt. Ich gebe nicht auf, lerne immer mehr dazu und bin froh, dass ich diese Reise angetreten habe.

36 Antworten zu “Wie alles anfing

  1. Sal März 13, 2011 um 04:46

    Hallo! 🙂
    Jetzt habe ich jeden einzelnen Beitrag hier hoffungsvoll durchgelesen und bin sehr gespannt, was du in den nächsten Tagen berichten wirst.
    Bei Glegenheit werde ich mir dieses Buch wohl auch bestellen, nach 8 Tagen dickem Schädel bin ich einfach nur noch gefrustet und wohl auch eher ungenießbar.
    Freue mich, dein Blog gefunden zu haben, es ist sehr interessant, was du schreibst.
    Viele Grüße,
    Sal

    • dasmigraeneprojekt März 13, 2011 um 18:53

      Hallo Sal,
      ich antworte hier mal für alle deine Kommentare zusammen: vielen Dank dafür. Ich freue mich sehr über jegliches Feedback und bin auch interessiert an Erfahrungen, die andere gemacht haben. Sie geben mir die Chance, meine eigene Migränegeschichte nochmal zu reflektieren und vielleicht sogar neu zu bewerten. Solltest du oder jemand anders das 1-2-3 Programm ebenfalls probieren, wäre ich natürlich auch auf diese gemachten Erfahrungen neugierig.
      Aber auch unabhängig vom Programm halte ich das Buch von Dr. Buchholz für empfehlenswert, weil ich einfach mal ein paar Sachen über Migräne verstanden habe, die ich vorher nicht wusste. Und das trotz der vielen Arztbesuche und Internetinfos.
      Beste Grüße
      Violetta

      • Sal März 14, 2011 um 10:30

        Hallo Violetta,
        Migräne ist für mich recht neu. Ich kenne Kopfschmerzen seit Jahren, aber Migräne? Die kam ganz plötzlich, im vergangenen Sommer (zusammen mit der Affenhitze hier in D). Und seitdem ist sie da, quasi zur Untermiete in meinem Kopf. Mein Arzt sagt, dass ich sie wohl geerbt habe, denn meine Mutter leidet seit Jahren darunter. Über die Auslöser bin ich mir noch nicht sicher. Zum einen das Wetter. Ob zum anderen Stress oder Sorgen hinzukommen müssen, weiß ich nicht, da ich während des Schubs nie so klar denken kann, um es später noch reflektieren zu können.
        Ich fühle mich noch immer etwas allein und unverstanden mit der ollen Migräne, darum bin ich sehr froh, dein Blog gefunden zu haben.
        LG, Sal

    • dasmigraeneprojekt April 26, 2011 um 17:24

      Hallo Lena,
      ich musste gerade selbst mal schauen, wie dieser Ansatz funktionert.
      Interessant finde ich, dass die beiden Ansätze, der von Herrn Mersch und der von Hern Buchholz in den wichtigsten Dingen übereinstimmen: kein Glutamat, keine Histamine, keine Tyramine, kein Aspartam und kein Alkohol. Ich persönlich vermute ja, dass das bei vielen Leuten auch schon ausreicht.
      Diese Geschichte mit dem kohlehydratarm essen, die ist für mich sehr amerikanisch. Hier ist gerade die totale Welle. Low-carb Diäten gibt es an jeder Ecke. Ich persönlich halte von dem Ansatz: Hauptsächlich Fleisch und im Fall von Herrn Mersch: keine Rohkost: nichts, weil ich es nicht ausgewogen finde. Ausserdem finde ich dass das Ziel sein sollte: Migräne frei werden und dabei so wenig wie möglich an den eigenen Essgewohnheiten ändern. Die Geschichte mit dem Steakhaus hätte übrigens bei Herrn Mersch ganz genauso ausgesehen wie bei mir, denn es ging ja bei den Problemen, die ich hatte um die Beilagen und darum, Glutamat und Tyramin zu meiden. Und das steht ja auch bei Herrn Mersch auf der Verbotsliste.
      Wahrscheinlich ist das letztendlich Geschmackssache. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich auch mit Kohlehydraten sehr gut fahre, so ganz falsch kanns also nicht sein. Insofern wäre es doch prima, wenn es zwei Ansätze gibt, die funktionieren, da kann sich jeder die Methode aussuchen, die ihm mehr zusagt. Besser als: du musst dich mit der Migräne abfinden.
      Hast du denn Erfahrungen gemacht mit der Idee von Herrn Mersch? Interessiert mich natürlich sehr.
      Viele Grüße
      Violetta

      • Melle Februar 3, 2015 um 10:25

        Hallo zusammen,

        Zitat:
        „kein Glutamat, keine Histamine, keine Tyramine, kein Aspartam“

        Meine Bitte:
        können wir das leientauglich nochmal ins Alltägliche übersetzen, was das konkret bedeutet?

        Kein Alkohol und kein Nicotin kann ich i.ü. meinerseits bestätigen, dass das Hauptauslöser sind.

        Lieben Dank,
        Melle

  2. carbine September 9, 2012 um 08:02

    Hallo
    „nteressant finde ich, dass die beiden Ansätze, der von Herrn Mersch und der von Hern Buchholz in den wichtigsten Dingen übereinstimmen: kein Glutamat, keine Histamine, keine Tyramine, kein Aspartam und kein Alkohol. Ich persönlich vermute ja, dass das bei vielen Leuten auch schon ausreicht.“

    Nein, das Wichtigste bei Mersch ist nicht das Weglassen von diesen Dingen ( kann für den einzelnen schon wichtig sein ) das wichtigste ist:
    wenig KH, um so in den Fettstoffwechsel zu geraten und dem Gehirn durch Ketonkörper Alternativen zur Glucose als Nährstoff anzubieten. Weniger Insulinausschüttung, Beruhigung der ganzen Hormonlage dadurch.
    Migräne sieht er als Energiemangelkrise des Glucose gewohnten Gehirns.
    Ist nicht so kompliziert, wie es tönt , aber gut einlesen muss man sich schon, damit man das versteht.

    Die Seite bietet alle notwendigen Informationen.
    Ich bin eine von vielen, denen diese ernährung hilft.

  3. kicosbloghaus Februar 22, 2013 um 02:34

    Bin ab sofort Mitleserin, obwohl ich sehr skeptisch bin. Me –> Hardcoremigränikerin.

  4. Lila März 8, 2013 um 11:38

    Hallo Violetta,
    nachdem ich seit November 2012 stille Mitleserin bin, möchte ich mich heute „outen“.
    Ich war damals in einer deprimierenden Phase. Die Migräne kam immer öfter, die Triptane halfen nicht mehr richtig und ich hatte das Gefühl, dass die Triptane wieder Migräne auslösten. Ich hatte 2 bis 3 mal die Woche Migräne, blieb aber, wie in jedem Beipackzettel empfohlen, unter den 10 Triptantabletten pro Monat. Aber sowohl mein Hausarzt als auch die Ärztin in der Schmerzambulanz versicherten mir, dass Triptane keine Migräne auslösen, solange ich unter der magischen Grenze von 10 blieb. Da habe ich selbst im Internet nach „Nebenwirkungen von Triptanen“ gesucht und bin glücklicherweise auf deinen Blog gestoßen. Was für ein Zufall, ein deutscher Migräneblog über einen amerikanischen Ernährungsansatz. Hier fand ich auch meine Befürchtung bestätigt, dass Triptane selbst Migräne auslösen können. Der Rest des Ansatzes hörte sich auch logisch an und so bestellte ich mir gleich das Buch. So, nun habe ich die vier Monate Migränediät fast hinter mir. Wie ist es mir ergangen?
    Der erste Gedanke war wie bei so vielen Anderen. Ohne Kaffee und ohne Triptane… das überlebe ich nicht!!!
    Die erste Woche war tatsächlich nicht einfach. Ich hatte mehrere Tage Migräne und traute mich auch nicht viel zu essen, es hätte sich ja eine für mich nun verbotene Substanz verstecken können. In Woche zwei ging es mir schon besser und es ging ans Lebensmittelinhaltsstoffe lesen. Wer hätte gedacht, dass neben dem schon obligatorischen Glutamat auch Farbstoff in Paprikachips ist? Auf alle Fälle leben meine Familie und ich nun viel gesünder. Es gibt ausschließlich Wurst ohne Nitritpökelsalz aus dem Bioladen, die Spätzle werden selber gemacht, Brot gibt es auch entweder vom Biobäcker oder vom guten deutschen Bäcker. Und als Schokoladenersatz habe ich weiße Schokolade und Karamell entdeckt. Und was macht die Migräne? Sie ist immer noch regelmäßig da. Aber in wesentlich abgeschwächter Form. Ich kann mit dem leichten Schmerz arbeiten und normale Alltagsdinge erledigen. Wenn ich mich am Abend mit Coolpack auf der Stirn zeitig schlafen lege, ist die Migräne am nächsten Morgen meistens weg (ohne irgendeine Tablette). Wenn man bedenkt wie es vor der Migrändediät war; der Migräneanfall wurde IMMER stärker, normale Tabletten halfen nicht die Bohne und unbehandelt lag ich mindestens zwei Tage flach.
    Also, hier ein dickes Dankeschön für Deinen auch sehr lustig geschriebenen Blog !!!
    Viele Grüße von Lila

    • dasmigraeneprojekt März 9, 2013 um 17:51

      Hallo Lila,
      vielen Dank für deinen Bericht. Ich freue mich ja immer sehr über Feedback; über deins habe ich mich natürlich besonders gefreut. Das klingt nach einem tollen Erfolg, was du da beschreibst. Dieses: abends Migräne haben und am nächsten morgen ist es weg, ist etwas, dass bei mir auch erst mit der Diät gekommen ist. Früher wusste man, dass der nächste Tag furchtbar wird, jetzt stehen die Chancen gut auf einen guten nächsten Tag. Klasse.
      Dass du das sogar ohne die dritte Stufe geschafft hast (also ohne Prophylaxe-Medikamente) macht mich ein bisschen wehmütig. Hätte ich auch gerne.
      Weiße Schokolade? Da habe ich mich noch gar nicht rangetraut. Werde ich aber sofort eingehend begutachten. Guter Tipp.
      Allerbeste Grüße
      Violetta

  5. Viviana März 11, 2013 um 00:59

    Hallo Violetta!
    Bin grad über deinen tollen Blog gestolpert, und mir geht gerade ein kleines Glücksgefühl durch meine Seele, und einen Funken Hoffnung.
    Ich war gerade auf der Suche nach Erfahrungsberichten über einen Triptane Entzug der mir in den nächsten Tagen bevorstehen wird. Weil ich nehme seit gut einem Jahr fast Täglich mind. 1 Triptane Tablette…
    Das muss nun ein Ende nehemen. Ich kann nicht mehr , ich will nicht mehr… Ich leide seit fast 20 Jahren unter Migräneanfällen… Und nun seit einem Jahr bei den Triptanen gelandet, weil die ärzte am ende mit ihrem Latein sind. Habe mich nun dazu entschlossen das ganze selber in die Hand zu nehemen, aber das Internet hat mich bisher nur noch mehr verunsichert… Ich war grad ausser mir vor verzweiflung… Aber als ich nun angefangen habe hier deine Erfahrungen zu lesen… das gibt mir grad echt ein Fünkchen Hoffnung!
    Ich werde mich nun noch ganz durchlesen, bin noch nicht allzuweit gekommen. Aber habe direkt noch kurz eine Frage, denn ich hab im Netz leider nichts gefunden. Gibt es von dem Buch von Dr. Buchholz auch eine Deutsche Fassung? Ich kann leider sehr schlecht Englisch…
    lg Viviana

    • dasmigraeneprojekt März 11, 2013 um 10:17

      Hallo Viviana,
      nein, das Buch gibt es leider nur auf Englisch. Vielleicht kennst du jemanden, der oder die dir beim Lesen helfen kann? Oder du machst einen Englischkurs bei der Volkshochschule oder so? Online kann man ganz schnell alle Worte nachgucken auf http://www.dict.cc. Das ist ein wirklich sehr gutes Wörterbuch.
      Und ansonsten: ich drücke dir alle Daumen, die ich habe, damit du aus dieser Situation rauskommst. Wenn du sowieso einen Triptanentzug machst, dann bietet es sich ja gleich an, den Ernährungsansatz auszuprobieren. Wie du sicher schon gelesen hast solltest du dann gleich den Kaffeeentzug mitmachen. Sicherlich kein schöner Gedanke, aber hilfreich am Ende.
      Halt mich und uns hier gerne auf dem Laufenden.
      Beste Grüße
      Violetta

      • Viviana März 12, 2013 um 10:37

        Vielen Dank für deine Antwort!
        Das Buch ist bestellt! Und habe jemanden der mir hilft es zu lesen! Karfreitag gehts los mit dem Entzug! (ein Glück bin ich keine Kaffee trinkerin! Bleibt mir das schon mal erspart:-)
        Was ich dich noch fragen wollte, hattest du bei/während deinem Medikamentenentzug noch Betablocker genommen? Oder kamen die erst nacher dazu? Oder ist das evt. Sinnvoll wenn ich mir diese jetzt noch verschreiben lasse und die während des Triptane entzuges nehme?
        Liebe Grüsse Viviana

      • dasmigraeneprojekt März 12, 2013 um 11:36

        Toll, dass du es anpackst. Du kannst das dann im Buch nochmal genau nachlesen (lassen;-)): Betablocker oder andere Prophylaxen werden üblicherweise erst genommen, wenn man mit der Diät nicht die Erfolge hat, die man gerne hätte. Also erst mal den Entzug und die Diät machen und dann sehen, wie weit man damit kommt. Man will sich ja nicht unnötig mit Medikamenten vollstopfen.
        Nur noch einen Hinweis zum Thema Kaffee: Coffein ist auch in jeglicher Art von schwarzem Tee, grünem oder weißem Tee, sowie in Kakao usw.
        Und jetzt viel Erfolg!
        Violetta

  6. Larissa April 16, 2013 um 06:16

    Hallo Violette!
    Bin auch gerade durch Zufall auf deinen Block gestoßen und bin froh das es noch andere Leidensgenossen(-innen) gibt. Ich bin jetzt 19 Jahre alt und leide seit ca.6-7 Jahren unter Migräne. Seit ich 18 bin „darf“ ich Triptan nehmen. Ich war ehrlich gesagt froh das ich die endlich nehmen konnte, da mir es oft genug so ging wie du es in deinem Blog beschreibst! Nun war es die letzten beiden Male so, das ich 2 Tabletten schlucken musste. Ich hab ca. 3-4 Anfälle im Monat. Anfangs wurde es auf den Stress auf dem Gymnasium geschoben –> Schulwechsel. Kurze Zeit besser. Dann lag der Verdacht auf meinen Hormonen, da ich auch große Probleme mit meiner roten Woche habe. (Das hat sie jetzt auf 1-2 Wochen im Jahr reduziert, da ich die Pill 9×21 mal nehme und dann eine Woche aussetze).
    Davon wurde es mit der Migräne auch nicht besser. Jetzt sind wir beim Thema Wetter angelangt, da die Migräne verstärkt bei starken Wetterwechsel auftritt… Und meine Freunde verstehen das nun mal nicht das einen die Migräne für ein paar tage ausser Gefecht setzen kann. Aber das ist mir mittlerweile egal. Die können ja froh sein das sie die nicht haben 😉

    Wie ist das denn genau mit dieser Diät? Da ich gelesen habe das man keinen Kaffee und keine Cola trinken darf –> Ich dachte immer das Koffein gut sei bei Kopfschmerzen?
    In meiner Ausbildungsstelle gehe ich immer in die Kantine da dort frisch gekocht wird (die meisten Gerichte dort sind Lactose- und Glutenfrei. Hilft das bei dieser Diät oder sollte ich lieber das Essen dort meiden?)

    Liebe Grüße, Larissa

    PS: Das „Erzähl deine Geschichte“ finde ich super! 🙂

    • dasmigraeneprojekt April 16, 2013 um 10:58

      Hallo Larissa,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Du beschreibst es so, wie ich es auch erlebt habe und ich denke viele andere auch: dieses herumrätseln, woran es denn nun liegt, was jetzt der Grund ist, warum man gerade Migräne hat. Man findet immer was: gerade hatten wir einen Temperaturumschwung, ich bekomme meine Tage, ich hatte Stress, ich habe ein psychisches Problem. Ich stimme mit all den vielen Forschern und Ärzten überein die sagen, dass Migräne eine neurologische Krankheit ist. Ähnlich wie Epilepsie (deshalb werden auch gerne Epilepsiemedikamente zur Prophylaxe verschrieben). Wenn ein Epileptiker in eine Club geht und dort von flackerndem oder Stroposkop-Licht einen Anfall bekommt, dann sagt man auch nicht: Der hat Epilepsie, weil er mit flackerndem Licht nicht umgehen kann. Man sagt richtigerweise: Das Licht hat einen Anfall seiner Krankheit Epilepsie ausgelöst. Genauso ist es meiner Ansicht nach mit der Migräne, aber es ist wirklich schwer, das in die Köpfe der Menschen hineinzubekommen.
      Das Thema mit Kaffee und Cola kannst du in den beiden Artikeln über Triptane nochmal nachlesen. Hier zum Beispiel.
      Das Thema mit dem Kantinenessen ist ein wichtiges Thema, ich glaube, ich werde mal einen Artikel darüber schreiben und versuchen, das in all seinen Facetten zu beantworten. Danke für die Anregung!
      Ich freue mch, dass du mitliest. Wenn du Lust hast, dann schreib mir was zu „Erzähl deine Geschichte“. Ich drucke es gerne ab.
      Beste Grüße
      Violetta

  7. Mina April 26, 2013 um 06:43

    Hey Violetta,
    ich selbst bin noch nicht mal ganz volljährig und habe so lange ich denken kann mit Migräne zu tun. Egal was ich mache und tue, nichts hilft. Eine Zeit lang geht es und gnädiger Weise bekomme ich das ganze Durcheinander nur 1x im Monat. Im Moment ist es wieder so schlimm, dass ich froh bin, wenn ich 10 Tage im Monat keine Kopfschmerzen hab. Vor kurzen ging es dann auch noch mit Aura Attacken los. Da ich noch zur Schule gehe, habe ich auch immer wieder das Problem, dass viele glauben, Migräne ist nur ‚ein bischen Kopfweh‘ und schon gar kein Grund zu Hause zu bleiben. Gegen dumme Kommentare bin ich mittlerweile immun, trotzdem bleibt das Problem, dass ich sehr viel Unterrichtsstoff verpasse, den ich leider Gottes brauche um mein angestrebtes Abitur zu erreichen.
    Deine Website ist mir gleich ins Auge gesprungen und hat mich motiviert, die Diät auch mal auszuprobieren. Was hat man schon zu verlieren? Und gesünder leben hat noch keinem geschadet. (;
    Bitte bleib weiter dran und schreibe weiter von deinen Erlebnissen!
    Liebe Grüße
    Mina

    • dasmigraeneprojekt April 27, 2013 um 17:27

      Hallo Mina,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Das klingt nach einem ganz schönen Kampf mit Migräne, den du da hast (um genau zu sein, das klingt so wie meine eigene Häufigkeit an Kopfschmerzen mit der ich zu tun hatte, bevor ich die Diät angefangen habe). Zwei Tipps habe ich, falls du die Diät machen willst: Erstens kauf dir das Buch von Dr. Buchholz. Zweitens: wahrscheinlich hast du das schon gemacht, aber nur für den Fall der Fälle: such dir einen guten Arzt und stell sicher, dass es auch wirklich Migräne ist. So wie du es beschreibst klingt es zwar ganz danach (ich wüsste nicht, woher man sonst Aura-Symptome bekommen sollte;-)) aber — sicher ist sicher.
      Ich freue mich immer sehr über Berichte, also halt mich gerne auf dem Laufenden.
      Beste Grüße
      Violetta

      • Mina April 29, 2013 um 07:40

        Nochmal Hallo,
        als ich mir eben das Buch bei amazon bestellen wollte, ist mir aufgefallen, dass das Buch komplett auf englisch ist. Für den Alltag ist mein englisch nach 10 Jahren Unterricht und Anwendung zwar bestens geeignet, aber grade in diesem Fall bin ich mir nicht sicher, ob es sich in dem Buch nicht um viele Fachbegriffe handelt?
        Dafür das ganze Buch mit dem Wörterbuch durchzuarbeiten habe ich keine große Lust (;

        Klar war ich beim Arzt, bin schon seit längeren und bei verschiedenen Ärzten in Behandlung, und vorsichtshalber wurde das nach der ersten Aura mit einem MRT geprüft, also keine Sorge!

        In vielen Berichten habe ich gelesen, dass Migräne auch mit der Pille in Verbindung gebracht wird. Hast du damit vielleicht Erfahrung?
        Mir fällt grade auf wie selbstverständlich ich in der Du-Form schreibe..
        Ist Ihnen die höfliche Form angenehmer? Im Internet vergisst man zu oft die Umgangsformen, die man in der realen Welt ganz selbstverständlich nutzt. Wenn das der Fall ist tut er mir leid.

        Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
        Mina

      • dasmigraeneprojekt April 29, 2013 um 19:35

        Hallo Mina,
        ich denke, dass du das mit dem Englisch mit diesem Buch sehr gut schaffen kannst. Vielleicht gibt es jemand, der dir helfen kann?
        Vor kurzem hat sich hier schonmal eine ganz junge Frau gemeldet und von der Pille erzählt. Absolut wichtiges Thema.
        Also, die Pille zieht hormonelle Veränderungen nach sich, die ganz klar Migräne auslösen können. Diese Veränderungen werden, so schreibt Dr. Buchholz, manchmal erst nach vielen Wochen und Monaten oder gar erst nach einem Jahr deutlich. Nach so langer Zeit rechnet man nicht mehr unbedingt damit, dass die Migräne etwas mit der Pille zu tun haben könnte. Aber. Und das habe ich schonmal in einem Kommentar geschrieben: Ich würde jetzt keiner jungen Frau empfehlen wollen, sofort die Pille abzusetzen.
        Deshalb empfehle ich erst mal, das Thema ganz genau im Auge zu behalten. Solltest du dich für die Diät entscheiden, so würde ich erst mal ausprobieren, wie weit du mit dem Buchholz-Ansatz kommst. Erst ganz am Schluss würde ich über Pille absetzen nachdenken. Und das auch nur vielleicht. Ich glaube, das erste und wichtigste Ziel im Leben von uns Frauen ist es, niemals, niemals ungewollt schwanger zu werden.
        So, das ist natürlich ein Dilemma: Migräne gegen Pille. Ich kanns auch nicht lösen, da muss jede für sich selber entscheiden und alle Faktoren gut abwägen.
        Soweit mein Senf. Und: wir bleiben natürlich beim Du.
        Liebe Grüße
        Violetta

      • Mina April 29, 2013 um 07:42

        Bin schon auf den Artikel über die Pille gestoßen. 🙂

  8. freches Ding Mai 31, 2013 um 08:53

    Hallo Violetta! 🙂
    Ich möchte mich für dein Blog hier bedanken, es hat in vielerlei Hinsich meine Augen geöffnet.
    Ob ich es wirklich schaffe, diese spezielle Migräne Diät irgendwann mal anzufangen, sei jetzt mal dahin gestellt … aber irgendwann kommt sicher der Tag.
    Liebe Grüße
    vom frechen Ding (gerade übelst mit Migräne)

    • dasmigraeneprojekt Mai 31, 2013 um 12:02

      Ich habe gerade ein bisschen im deinem Blog gestöbert. Klasse, ich werd immer mal reinschauen. Ich würde dir, auch wenn du die Diät nicht machen willst, sehr empfehlen, Dr. Buchholz Buch zu lesen. Bei deinen Symptomen von Nackenschmerzen und Fehldiagnosen klingst du ein bisschen wie ein Dr. Buchholz Paradebeispiel. Ich würde das Buch lesen, bevor du zu dem Neurologen gehst. Dann bist du auf einem relativ hohen Niveau, was deine Kenntnisse über Kopfschmerzen und Migränen anbelangt und kannst besser einschätzen, ob der Arzt was taugt. Meine persönliche Einschätzung ist, dass der Kenntnisstand in Deutschland, und da gehört die DMKG leider dazu, nicht sehr hoch und leider immer wieder sehr ignorant ist. Naja, anderes Thema. Ich drücke dir die Daumen!

      • freches Ding Mai 31, 2013 um 13:30

        Freut mich, dass dir mein neuer Blog gefällt … ich werde weiterhin berichten. Es wird dennoch auch ein rein alltäglicher Blog und ich hoffe, es wird sich über kurz oder lang nur noch um belanglosen Quatsch drehen … und nicht mehr über Migräne! *lach*
        Donnerstag habe ich meinen ersten Neurologentermin meines Lebens bezüglich der Migräne und ich bin aufgeregt, wie ein kleines Mädchen. *gnaaah*

  9. majorneryz Juni 2, 2013 um 10:41

    Hallo liebe Violetta,
    ich lese jetzt schon länger in Deinem Blog, und finde ihn richtig gut. Sehr informativ und hilfreich. Weil ich mit meiner Migräne einfach nicht mehr weiter weiss, habe ich mir das Buch bestellt, und will die Diät durchziehen.
    Ich muss auch eine Triptan-Pause machen … aber davor hab ich ganz schreckliche Angst. Kann Dir gar nicht sagen, wie sehr 😦 ich glaube nicht, dass ich das ohne ärztliche Hilfe packe. Na ja, das muss eh irgendwann sein, so gehts nicht mehr weiter.
    Aber die Diät will ich trotzdem jetzt schon anfangen. Schon, weil ich mich im Kochen etwas üben muss. Für mich ist das deshalb nicht soooo einfach mit der Diät, weil ich Vegetarierin bin und wirklich nie Fleisch und Fisch esse. Ich muss also bisschen gucken, wie ich mit der Diät klarkomme.

    Kaffee lass ich schon ganz weg – kein Problem, fehlt mir überhaupt nicht.
    Aber … Tee. Tee gehört zu meinem Leben wie Atmen. Nicht schwarzer Tee (trink ich nie), sondern die ganze Palette des grünen Tees, und Oolong, weisser und gelber Tee … das wird sehr, sehr schwer damit.
    Weisst Du zufällig etwas über Oolong-Tee (auch blau-grüner Tee genannt) – der hat als einziger sehr wenig Koffein, ich kann ihn problemlos abends trinken, ohne Schlafprobleme zu kriegen. Würde der Deiner Meinung nach „gehen“? Also wenn Du zufällig etwas darüber weisst 😉
    Lieben Dank!
    Susanne

    • dasmigraeneprojekt Juni 2, 2013 um 23:43

      Hallo Susanne,
      ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass dir die Diät hilft. Die Idee, einen Arzt hinzuzuziehen, wenn du die Triptane absetzt, klingt gut. Es müssten sich für die schwierigste Phase auch andere, starke Schmerzmittel finden lassen, die kein Koffein enthalten und keine gefäßverengende Wirkung haben.
      Zum Thema Koffein: das ist natürlich schwer. Ich habe da auch keine Nachricht für dich, die irgendwie nach einem Kompromiss klingt, fürchte ich. Du wirst es in dem Buch selbst noch lesen. Zur Dr. Buchhholz Verbotsliste gehört auch entkoffeinierter Kaffee und Tee. Und natürlich jegliche Art von coffeinhaltigen Tees, außer Kräutertee. Dazu gehören alle: grün, schwarz und auch Oolong Tee. Der hat zwar weniger Koffein als schwarzer, aber er hat welches. Tut mir leid. Ich esse übrigens auch meistens fleischfrei. Ich finde, die Diät geht sehr gut ohne Fleisch. Aufs Brot kommen eben vegetarische Brotaufstriche, die ich selber mache. In den gekauften sind meistens natürliche Glutmate zu finden, das ist mir zu problematisch.
      Halt uns auf dem Laufenden! Alles Liebe,
      Violetta

  10. majorneryz Juni 4, 2013 um 04:42

    Hallo Violetta, und vielen Dank!
    Ich werd schon einen „Ersatz“ für den Tee finden, zumindest für die 4 Monate der Diät wird es gehen. Danach kann ich ja immer noch austesten, ob es ein Problem bei mir ist.
    Gestern gings mir leider hundeelend mit der Migräne.
    Und heute gab es in der Kantine nichts, was auch nur irgendwie in Frage gekommen wäre, da hab ich einfach nur den gegrillten Fisch mit Reis „ohne alles“ genommen. Für mich als Vegetarierin echt ein Problem. Ich werd mir jetzt öfter was kochen und zur Arbeit mitnehmen.
    Ach ja, eine Frage hab ich noch: wie ist es mit Haferflocken und getrockneten Cranberries. Gehen die? Laut Verpackung ist an den Cranberries kein Sulfit, ich werde aber noch mal genau nachfragen. Sind Cranberries ansonsten ok?
    Das Buch ist gestern angekommen 🙂 aber ich hab noch nichts zu Cranberries gefunden.
    Danke und liebe Grüße!
    Susanne

    • dasmigraeneprojekt Juni 4, 2013 um 12:23

      Frische Cranberries kannst du essen, getrocknete Früchte generell nicht, weil sie im getrockneten Zustand Tyramin enthalten. Du kannst dann später austesten, ob Tyramin ein Problem ist. Bei den meisten Migränikern ist es das. Viel Spaß beim Lesen.

  11. Tanja März 19, 2014 um 08:41

    Hat jemand irgend eine Ahnung ob OPC helfen kann? Oder sollte man das besser gar nicht erst ausprobieren? Was ist mit Procain-Infusionen, hat jemand damt Erfahrungen?

    MFG Tanja

    • dasmigraeneprojekt März 19, 2014 um 14:46

      Hallo Tanja,
      vielleicht weiß jemand bescheid, ich habe keine Ahnung von OPC. Allerdings weiß ich, dass Procain die Gefäße zusammenzieht, es ist ein vasodilator.
      Lass mich wissen, wenn du etwas herausbekommst.
      Violetta

      • Melle Februar 3, 2015 um 05:27

        hallo zusammen,

        über procain kann ich berichten.
        es handelt sich um ein künstliches cocain (schreibt man das so? – anyway.)

        daran gekommen bin ich über eine klinik in essen, ruhrgebiet.
        die naturheilkundeklinik in essen kann ich sehr empfehlen.
        das geht sogar auf kasse, da die sich in ihren ansätzen bewähren.
        zwei wochen stationär.

        darunter auch die procain-anwendung.
        die nerven sollen sich umbahnen.
        ein ansatz, den es ja sogar bei den verhaltenstherapeutischen ansätzen gibt, hier aber dann direkt auf physisch-neuronaler basis.

        wiederholen würde ich das wahrscheinlich nicht.
        die schauen, wo überall störfelder sind, spritzen die (können dadurch auch verletzen. jeder sticht unterschiedlich tief… nichts für schwache nerven. so eigentlich auch nichts für mich ;))

        in der folge ging es mir wirklich besser. NUR: ich habe wirklich alles getan, um diese migräne nicht mehr zu bekommen. ALLES.
        darin wird auch das procain eine rolle gespielt haben.
        nur denke ich, es muss nicht sein.

        die schmerzbahnen der migräne spritzen die auch gar nicht, da der hauptnerv zu risikoreich wäre. medizinisch kann ich das nicht beurteilen.
        die suchen die gesamten störfelder des körpers auf, spritzen diese.

        empfehlen kann ich schonendere methoden, mit denen selbst die spannung aus den nerven abfließt, und so auch selbstheilungskräfte aufgemacht werden können, die über ungleichgewichte (flussstörungen über spannungsverhältnisse) entstehen.

        das ist ein allgemeiner ansatz, der jedoch tragend ist.
        wie den energiefluss zu regulieren, wie es die akupressur tut.

        lernt – oder lasst euch behandeln – fußreflexzonenmassage, akupressurpunkte, sucht allgemein zusätzlich spannungen in euren muskeln, sehen und regionen auf, LÖST diese.
        lernt zu beobachten, was passiert.

        zudem 2 – 3l wasser.
        daraus bestehen die nerven, und das brauchen diese. (hochwertiges MINERALwasser gerade für die NERVENLEITFÄHIGKEIT)

        eine selbsthilfegruppe im kernruhrgebiet, mülheim, ist anvisiert.

        <3- liche grüße,
        WIR WERDEN GESUND,

        melanie (melle melody, FB)

  12. Nicole Maether August 4, 2014 um 23:22

    Hallo,

    ich bin auch eine Leidtragende seit 25 Jahren und verstehe aber leider nicht so gut englisch , das ich mir das Buch kaufen könnte. Gibt es denn wirklich keine deutsche Version? Ich verzweifel noch.

    Bitte sei so nett und antworte an meine mail da ich nicht so oft online gehen kann.
    Danke Nicole

  13. Lila September 22, 2015 um 06:49

    Update nach 2.5 Jahren!
    Liebe Violetta, ich habe hier vor zweieinhalb Jahren meine Erfahrungen mit der Buchholtz-Diät beschrieben. Die Migräne war definitiv schwächer und auch nicht mehr so lang, aber auf Dauer war mir das doch etwas wenig. Ich habe dann den Ansatz von Peter Mersch http://www.miginfo.de probiert und kann nach 2 Jahren kohlenhydratarmer und fettreicher Ernährung sagen, das war der Durchbruch!!!
    Ich habe selten Migräne (meistens nur während meiner Periode), die ich dann tatsächlich entweder aushalten kann oder mit Ibu 600 bekämpfe, ich bin viel ausgeglichener, habe keine Heißhungeranfälle mehr, kann moderat Alkohol trinken, ohne Probleme in die Sonne und Sauna gehen, normal Sport machen…. Kurz, ich führe ein ganz normales Leben und das ist wesentlich mehr als ich vor 3 Jahren hatte.
    Und obwohl es letztendlich ein anderer Ansatz war, der mich „geheilt“ hat, möchte ich mich trotzdem bei Dir für diesen Blog bedanken, denn ich bin überzeugt, dass vor allem der Triptanentzug wesentlich zum Gelingen beigetragen hat. Kaffee trinke ich allerdings wieder 😉.
    Sei lieb gegrüßt von Lila

    • Violetta September 22, 2015 um 13:39

      Hallo Lila,
      danke für dein Feedback. Sehr interessant, was du da schreibst. Ich freue mich sehr, dass du eine Lösung für dich gefunden hast!!!
      Beste Grüße
      Violetta

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: