Das Migräne Projekt

Eine die auszog, ihre Migräne zu besiegen

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Topiramat – ein Erfahrungsbericht von Lina

Meine Migräne ist ein mieser Verräter

Ich bin 20 Jahre alt, Studentin in Potsdam und habe solange ich denken kann Kopfschmerzen. Umso älter ich wurde, umso schlimmer und häufiger wurden sie. Bei mir handelt es sich um Migräne mit und ohne Aura sowie chronische Spannungskopfschmerzen. Die Aura lebt sich verschieden aus. Manchmal Sehstörungen, teils Missempfindungen, Heisshungerattacken und das Alice im Wunderland Syndrom. Auslöser sind vor allem Stress und jegliche Unregelmäßigkeiten. Mehr von diesem Beitrag lesen

Unverträglichkeit von Topiramat

TopiramatIch hatte nicht vor, diesen Monat zu einem Topiramat-bashing Monat zu machen. Es gibt definitiv Menschen, denen Topiramat hilft. Eher aus Zufall fällt mir jetzt schon wieder ein Papier in die Hände, das in der aktuellen Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift Cephalalgia nachzulesen ist. Dr. Jeff Donat, ein Neurologe, der sein Leben in einer kanadischen Kopfschmerzklinik bestritten hat, hat darauf hingewiesen, dass es zwei Studien gibt, die nachweisen, dass Topiramat von 44% aller Migräniker nicht vertragen wird. Dagegen wird Topiramat nur von 17% der Epilepsiepatienten nicht vertragen. Naja, denke ich mir dazu, Topiramat ist ja auch ein Epilepsiemedikament, und nicht wirklich ein Migränemedikament. Mehr von diesem Beitrag lesen

Topiramat soll das Risiko für Depressionen und Selbstmord verdreifachen

AntiepilepsieDeprWenn es ganz schlimm kommt, dann gibt es für Migräniker die Option, sich mit einem Epilepsiemittel prophylaktisch behandeln zu lassen. Das ist nicht so weit hergeholt, schließlich gibt es eine Menge Ähnlichkeiten zwischen Epilepsie und Migräne.
Der Wirkstoff, der hier vor allem verschrieben wird heißt Topiramat, das Produkt heißt Topamax. Seit 2009 ist das Patent ausgelaufen und der Wirkstoff sollte auch als Generika zu erhalten sein.

Ich habe Topamax auch mal verschrieben bekommen, und meine Neurologin bringt es immer wieder mal ins Gespräch. Ich habe mich aber schon vor über zehn Jahren, nachdem ich den Beipackzettel gelesen habe, dagegen entschieden und bleibe auch dabei. Meine Gründe damals waren vor allem die hohe Lebertoxizität des Medikaments und die hohe Wahrscheinlichkeit, ein Glaukom zu bekommen. Hinzugekommen im Laufe der Jahre sind unendlich viele anekdotische Berichte darüber, dass Leute das Gefühl haben, ihr IQ würde um die Hälfte sinken, wenn sie das Medikament nehmen. Mehr von diesem Beitrag lesen